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Keine andere
historische Waldnutzungsart hat den Harzer Forst derart tiefgreifend
gestaltet und verändert wie die Holzköhlerei. Wie in anderen
Mittelgebirgen unserer Heimat rauchten auch im Harz über
Jahrhunderte die Meiler. Riesige Waldbestände wurden genutzt und
geplündert, um den immensen Holzkohlebedarf für die Eisen- und
Hüttenwerke zu stillen. |
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Wenn nun am
19.03.1999 in Hasselfelde der Harzer Köhlerverein e.V. gegründet
wurde, soll dadurch erreicht werden, dass Wald- und Forstgeschichte,
Heimatkunde und Brauchtum sowie ökologische und ökonomische
Zusammenhänge zwischen Holzverkohlung, Mensch und Industrie
aufgearbeitet wird, um unserer nachfolgenden Generation einen
nachhaltigen Geschichtseindruck über das Köhlereiwesen im Harz zu
vermitteln. |
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Wir werden uns eine fast verschwundene Arbeit im Wald, ihre Handgriffe, Gerätschaften und Logistik vergegenwärtigen und uns über Holzarten, Meilerformen, Brandphasen und alle Arbeitsgänge am Meiler und das Leben der Köhler informieren.
In einer Zeit, in der die alten traditionellen Berufe, Tätigkeiten und Lebensformen immer mehr verschwinden, möchten wir an die Arbeitswelt der Köhler, an ihre Lebensweisen im Wald und ihr Umfeld in der Abgeschiedenheit der Wälder erinnern. |
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Dem Harzer Köhlerverein e.V. gehören z.Zt. 60 Mitglieder an, überwiegend ehemalige Köhler und Freunde der Köhlerei aus den traditionellen Köhlerhochburgen um Hasselfelde, Ballenstedt und Roßla, aber auch aus vielen anderen Gegenden Deutschlands. |
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Als Mitglied des Europäischen Köhlervereins e.V. tragen wir das Typische für die Harzer Köhlerei über unsere regionalen Grenzen hinaus und pflegen Kontakte zu Köhlern in einem Großteil Europas.
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